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Advent, Advent

Das Wort Advent kommt aus dem lateinischen und bedeutet „die Ankunft“. Damit ist die Ankunft – arrival – Christi gemeint. Aber auch außerhalb der Kirche hat die Adventszeit eine hohe Bedeutung und läutet den Beginn der Weihnachtszeit – christmas season – ein. Heute verbinden wir damit vor allem Weihnachtsmärkte – Christmas market -, Adventskalender – Advent calendar – und Weihnachtsschmuck – Christmas decoration. Die Zeit gibt den Leuten außerdem die Gelgenheit sich auf das Weihnachtsfest einzustellen und natürlich Geschenke – gifts – für die Liebsten zu besorgen.

Der erste Advent ist jedes Jahr der Sonntag – Sunday -, der vier Wochen vor Weihnachten liegt. Bereits seit dem 4. Jahrhundert wird die Adventszeit besonders begangen – to celebrate. Zunächst war es wahrscheinlich eine Fastenzeit – lent – von 40 Tagen. Erst im 7. Jahrhundert wurde der Zeitraum – period – von vier Wochen eingeführt, den wir auch heute noch haben. Die Zeit sollte genutzt werden, um sich zu besinnen – to reflect – und Buße zu tun – to do penance.

Bräuche im Advent

  • der wohl bekannteste Brauch – custom – ist das Anzünden der vier Kerzen – candle – auf dem Adventskranz, jeweils am Adventssonntag. Meist sind Adventskerzen unterschiedlich groß, da die erste am längsten brennt. Der Brauch ist noch relativ neu, in Norddeutschland breitete – to spread – er sich im 19. Jahrhundert aus und wurde erst nach dem 1 Weltkrieg auch im Rest des Landes nach und nach übernommen.
  • der Adventskalender findet wohl vor allem bei Kindern Anklang, aber auch Erwachsene freuen sich auf das tägliche Öffnen eines Türchens. Ab dem 1 Dezember  gibt es jeden Tag eine kleine Überraschung um die Wartezeit – wating time – bis Weihnachten zu verkürzen.
  • fast jede Küche duftet – to smell – während der Adventszeit nach Plätzchen – cookies – oder Stolle – fruit cake -, die gemeinsam gebacken werden. Auch das Bauen eines Lebkuchenhauses – gingerbread house – gehört für viele in der Weihnachtszeit dazu.
  • ein besonderes Datum in der Adventszeit ist der Nikolaustag am 6.Dezember. Der Brauch begann bereits im 16.Jahrhundert – Kinder stellen ihre geputzten Schuhe vor die Tür und bekommen dafür eine Belohnung, für gewöhnlich – usually – in Form von Schokolade. Der Nikolaus gilt als der Vorbote des Weihnachtsmannes – Santa Claus.
  • zum beliebten Weihnachtsschmuck gehören traditionell die Räuchermännchen – incense smokers – oder Schwibbögen – flying buttress. Auch der typischerweise rote Weihnachtsstern – poinsettia (bot.) – gehört bei vielen Leuten jedes Jahr dazu.

Andere Länder, andere Sitten

Auch außerhalb von Deutschland freuen sich Leute auf die Adventszeit und versüßen sich diese mit verschiedenen Traditionen. In Skandinavien wird zum Beispiel am 1.Dezember eine Adventskerze angezündet, die jeden Tag bis Weihnachten ein Stückchen runterbrennt. In Tschechien werden zu Ehren der heiligen Barbara Kirschzweige in eine Vase gestellt. Wenn diese an Weihnachten blühen, bedeutet das Glück für das nächste Jahr. In Schweden wird am 13. Dezember das Lichterfest gefeiert und mit Singspielen begangen. Die Ägypter fasten bis zum Weihnachtsfest übrigens noch.

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