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Mythen Englischkurse von Leipzig Englisch

CLASSROOM MYTHS

Mythen über das Lernen und Lehren der englischen Sprache

Ich bin ein großer Fan von Mythen – das sind Geschichten, die wir uns selbst und einander erzählen, die in Wirklichkeit nicht auf wahren Fakten beruhen. In diesem Artikel werde ich 4 Mythen auseinandernehmen, die weit verbreitet sind in der Welt von Englisch als Fremdsprache (EFL – English as a foreign language). Diese Mythen werden häufig von Englisch Sprachschulen und -instituten für die Basis ihrer Englischstunden verwendet.

Deutsch in Englischkurs Sprechen

1. Die Verwendung der Muttersprache (L1) des Klienten während des Englischkurses ist ein absolutes No-Go! Die Muttersprache des Klienten sollte im Englischunterricht nicht verwendet werden, weil:
• der Klient wird stärker der englischen Sprache ausgesetzt
• der Klient wird ermutigt auch in Englisch zu denken
• einige Wörter und Phrasen lassen sich nicht so einfach übersetzen
• es funktioniert nicht in mehrsprachigen Klassen
• es imitiert das Erlernen der Muttersprache, wo ebenfalls nur die Zielsprache angewandt wird

 

Manche der oben genannten Punkte haben etwas Wahres an sich, ich persönlich glaube aber, dass es effektiver und effizienter ist die Muttersprache des Klienten in den Englischkurs einzubinden, vor allem mit Anfängern und Klienten mit einem niedrigeren Level. Dies ist wichtig um:
• Instruktionen zu geben
• Zu bestätigen, dass der Klient alles verstanden hat
• Englisch Grammatik zu erklären und vergleichend zu analysieren
• Einfach zu übersetzende Lexik zu erläutern
Ein weiterer praktischer Aspekt ist der, dass viele unserer Klienten sich in mehrsprachigen Szenarios wiederfinden und Unterhaltungen nicht immer nur in einer Sprache stattfinden. Ein guter Translinguist ist in der Lage über verschiedene Normen und Grenzen hinaus zu kommunizieren.

Englisch Prüfen Leipzig

2. Examen und Prüfungen sind ein wichtiger Part dabei die englische Sprache zu erlernen, denn diese:
• Verdeutlichen den Fortschritt
• Motivieren Klienten
• Sind obligatorisch und werden von manchen Behörden und Instituten eingefordert
Aber es gibt Argumente, die sagen Prüfungen sind überflüssig, unzuverlässig und nicht hilfreich.

Es ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, folgendes in einer Prüfung zu erfassen:
• Kommunikative Kompetenz
• Diskursive/ pragmatische Kompetenz
• Sozio-kulturelle Kompetenz
• Strategien zur Anpassung und Einfügung
Trotz dieser Mangel legen Behörden, Firmen und Institutionen immer noch großen Wert auf Examen und sehen die Prüfungsergebnisse oft als realistische Darstellung der sprachlichen Fähigkeiten eines Kandidaten. Daher legen viele Englischkurse den Fokus eher auf die Vorbereitung des Englischlerners auf eine Prüfung, anstatt auf die tatsächlichen Ziele und Bedürfnisse und darauf die kommunikative Kompetenz des Klienten zu verbessern. Bei Leipzig Englisch erwarten wir daher nicht, dass Sie an Prüfungen teilnehmen, sondern evaluieren Ihren Fortschritt anhand dessen was Sie in ihrem Englischkurs lernen.

3. es gibt keinen Unterschied zwischen einem Englischlehrer, einem Englischtrainer und einem Englischcoach
Ein genauer Blick auf die Definitionen dieser Titel, zeigt, dass alle unterschiedliche Dinge bieten:
• Ein Englischlehrer unterrichtet Englisch für alltägliche Zwecke und Verbesserung, wie Grammatik und Alltagsvokabular
• Ein Englischtrainer arbeitet am Verhalten und den Fertigkeiten eines Klienten, sodass diese einen spezifischen Job ausüben können. Englischtraining ist zielgerichtet, zum Beispiel Business Englisch für den Job oder die Verbesserung der Englischfertigkeiten für ein Jobinterview. Für diese Art von Englischtraining ist es von Vorteil, wenn der Trainer bereits praktische Erfahrung in dem Feld gesammelt hat.
• Ein Coach ermuntert den Lerner die Lernmöglichkeiten in seinem Umfeld zu nutzen, um die eigenen Stärken und Schwächen besser zu verstehen und den Unterricht entsprechend zu gestalten. Ein guter Englischcoach sollte umfangreiche Erfahrung als Englischlehrer mitbringen – dies hilft dabei die eben genannten Aspekte des Lerners zu bestimmen und das Englischcoaching spezifisch auf die Ziele und Bedürfnisse des Lerners auszulegen.

4. Wir sollten entweder britisches Englisch oder amerikanisches Englisch unterrichten
Die meisten unserer Englischlerner entscheiden sich für einen Englischkurs, um in der Lage zu sein sich international zu verständigen. Sie lernen nicht mehr nur Englisch, um mit Muttersprachlern zu kommunizieren. Englisch ist heutzutage ein Mittel der Kommunikation oder eine zentrale Sprache für alle, die nicht dieselbe Muttersprache haben. Studien schlagen vor, dass mittlerweile 85% der Konversationen in englischer Sprache weltweit zwischen Nicht-Muttersprachlern stattfinden. Daher ist es nicht nötig britisches Englisch oder amerikanisches Englisch als Standard zu implementieren. Im Gegenteil, ein solcher Standard ist unnötig, unrealistisch und sogar hindernd für den Englischlerner. Die neue Methode der englischen Sprache als Lingua Franca wird immer mehr zum akzeptierten Standard. Dieser richtet sich danach, dass Englisch mittlerweile die globale Sprache ist und daher vereinfacht werden sollte, um effektive und effiziente Kommunikation zwischen verschiedenen Nationen zu fördern. Das bedeutet eine grundlegendere Form der englischen Sprache und Grammatik, die Sprichwörter vermeidet und kein Wert auf die perfekte Aussprache legt, wie jemand von Oxford.

American or British English in the classroom