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Im Namen der Rose

Nächste Woche ist Valentinstag – Valentine´s Day – und wir stimmen uns thematisch darauf ein mit dem Tag der Roseund haben hier viele interessante Informationen zur schönen Blume – flower – hier gesammelt. Die Rose gilt als die Königin der Blumen und rote Rosen sind ein weit verbreitetes Symbol der Liebe und Freude. Zudem ist die Rose die am häufigsten verherrlichte Blume in Liedern oder Gedichten und spielt in vielen Märchen – fairy tale – eine wichtige Rolle. Die Rosenhochzeit steht für den zehnten Hochzeitstag und ist of das erste Jubiläum, das groß gefeiert wird.

Rosige Aussichten

Es gibt zwischen 100 und 250 verschiedene Arten – type – von Rosen, je nach Zählweise. Die typischen Mermale sind die Dornen – thorn – am Stiel, unpaarig gefiederte Blätter – leaves – und häufig duftende – fragrant – Blüten. Außerdem sind Rosen sommergrün – deciduous. Es gibt Zwergrosen, die nur wenige cm Wuchshöhe – plant height – erreichen und Kletterrosen – rambler rose -, die mehrere Meter hoch wachsen. Auch die Blütenfarbe fällt ganz unterschiedlich aus – so gibt es Rosen in rot, rosa, weiß, gelb oder lachsfarben bzw. apricot oder sogar zweifarbig – two-coloured.

Die Blume wird meist in Kultur- und Ziergärten angepflanzt und dient als Schnittblume. Das Rosenöl – rose oil – benutzen wir heute vor allem in der Parfumindustrie, Rosenwasser –  rose water – kommt bei der Herstellung von Marzipan oder Lebkuchen zum Einsatz. Vor allem im Orient nutzen Leute das Rosenwasser auch um Marmelade zu kochen. Die Königin der Blumen ist aber nicht nur schön, sondern auch als Heilpflanze – medical plant – nützlich. Man unterscheidet in Kulturrosen und Wildrosen. Letztere können Hagebutten entwickeln und deren Schalen, Kerne oder ganze Frucht ist wichtig für die Herstellung von Medikamenten. Außerdem können die Hagebutten für die Herstellung von Teemischungen oder Honig benutzt werden. Rosen sind nicht giftig.

Die Gschichte der Rose

Die frühesten Funde stammen aus Zentralasien und die Gegend wird als ursprünglicher Herkunftsort angesehen. Die schöne Kleopatra soll eine Schwäche für Rosen gehabt haben. Und auch die Römer haben die Blume auf Feldern angepflanzt als Glücksbringer – charm – oder als Schmuck – accessory. Im Mittelalter wurde die Blume zunächst eher als Heilpflanze gesehen und hauptsächlichin Klostergärten angebaut. Das änderte sich allerdings und ab dem 11. Jahrhundert hat die Rose auch für Christen eine wichtige Bedeutung, unter anderem im Rosenkranz – rosary.

Besonders bekannt ist die Rose in der Geschichte in England, hier kam es zu den Rosenkriegen (von 1455 – 1585) – Wars of the Roses. Hier haben die Lancaster, mit der roten Rose im Wappen, und die Yorks, mit der weißen Rose, sich gegenüber gestanden. Die Kriege endeten mit dem Sieg des Hauses Lancaster und dem Entstehen der Tudor-Rose – tudor rose or union rose. Das Wappen vereint die rote Farbe (außen) mit der weißen Farbe (innen) und verdeutlicht so die Verschmelzung der beiden Häuser miteinander.

Anfang des 19 Jahrhunderts kam es zu einem regelrechten Züchtungsboom – die Züchtung = cultivation – , als man dahinter kam wie die edle Blume sich vermehrt.

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