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Gruselgeschichten und Schauermärchen

Im Oktober beginnt die spooky – gruselig – season. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Man macht es sich zu Hause gemütlich und gruselt sich gemeinsam. Mit einem Horrorfilm, einem Thriller, einem schaurigen Märchen – Hauptsache es gruselt! Schon als Kind sind Mutproben – dare – zugleich aufregend und manchmal schaurig, aber trotzdem stellen wir ihnen uns immer wieder.

Unser Englischblog diese Woche bringt Ihnen die Tradition des Horros etwas näher und versorgt Sie mit gruseligen und interessanten Redewendungen sowie nützlichen englischen Vokabeln.

Was macht uns Angst?

Oft gruseln wir uns vor dem Ungewissen – the unknown – steht da hinter dem Baum jemand? Wer versteckt sich unter der Maske? Hat sich die Puppe grad bewegt? Folgt mir etwa jemand? Wenn wir eine Situation nicht einschätzen können, erscheint uns diese als unheimlich – uncanny.

Angst machen uns natürlich auch bestimmte Phobien – phobia. So hat jede Person meist etwas ganz eigenes, wovor es ihn oder sie gruselt. Dazu gehört eine unangemessene Angst und eine oft eine körperliche Reaktion. Man erstarrt – to freeze – buchstäblich vor Angst – fear – und kann sich nicht rühren. Weit verbreitet sind die Phobien vor Spinnen, Höhe, engen Räumen oder Dunkelheit – darkness. Es gibt aber auch weniger häufige Phobien, wie zum Beispiel, die Angst vor Uhren, Fröschen oder Farben.

Als besonders angsteinflößend – frigthening, terrifying – empfinden wir auch Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind. Wenn wir davon hören, wie jemand in seinem Haus überfallen wurde oder von von einem Freund/ Bekannten angegriffen wurde, dann ist das an sich schon eine schlimme Nachricht. Aber die Situation wird noch verschlimmert durch die Tatsache, dass wir das eigene zu Hause als sichere Oase sehen. Und unseren Freunden trauen.

Oft verarbeiten wir Traumata und gruselige Tageserlebnisse in unseren Träumen oder Alpträumen – nightmare.

Halloween

Wussten Sie, dass die Tradition von Halloween ursprünglich aus Irland kommt? Hier wurden Halloweenbräuche wohl bereits seit der Keltenzeit gepflegt und Einwanderer nahmen diese mit nach Amerika. Die schauten sich das Fest von den Einwanderern ab und es verbreitete sich rasant zu einem der bedeutendsten Feiertage in Amerika. Das Wort Halloween ist eine Verkürzung des All Hallow´s Eve –  der Abend vor Allerheiligen. Damit war Halloween ein Abend, an dem der Toten – the dead – gedacht wurde. Man glaubte, dass an dem Tag die Seelen der Toten nach Hause zurückkehrten. Begangen wurde der Abend mit großen Lagerfeuern und auch Verkleidungen – disguise – um böse Geister abzuschrecken – to scare sth/sb off. Ursprünlich wurde Halloween nur in katholischen Ländern gefeiert.

Der Brauch Kürbisse  – pumpkin – aufzustellen, stammt ebenfalls aus Irland. Er geht zurück auf die Sage um einen Mann, Jack Oldfield, der den Teufel austrickste. Daher auch der Name Jack O´lantern – so wird ein ausgehölter Kürbis mit Kerze drin genannt. Die Fratzen – grimace – in den Kürbissen dienen zur Abeschreckung. Mit den 1990er Jahren verbreitete sich das Fest auch in Europa, allerdings mit einem etwas fröhlicheren Charakter als in Nordamerika.

Wir wünsche eine schaurig schöne Woche und viel Spass beim Gruseln!

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